Die Wunder des Nachthimmels

Es gibt sie auch bei uns in Deutschland: gut exponierte Stellen mit wenigen künstlichen Lichtquellen, wo man einen freien Blick in alle Richtungen auf Sternbilder, Planeten und Milchstraße hat. Erleben Sie diese Faszination!

In meinem Berufsleben erstelle ich Webseiten und Farbensoftware – privat interessiere ich mich für Astronomie und Raumfahrt. Die Mondlandungen schaute ich tagelang auf einem kleinen Schwarzweiß-Fernseher, und Käpt'n Kirk und Mister Spock waren treue Samstagabend-Begleiter. „Faszinierend...“ Dabei ist das Wissen der 1970er Jahre weit entfernt von dem, was wir heute herausgefunden haben über unser Universum. In den Veranstaltungen berichte ich vom aktuellen Stand der Forschung und lege hierbei Wert auf gute Verständlichkeit und eine angenehme Atmosphäre.

Wir stellen uns auch die wichtigsten Fragen, die es gibt: „Gibt es woanders Leben?“ „Was bringt die Zukunft unserem Planeten?“ „Wann reisen wir wie durch das Weltall?“...

Ich würde mich freuen, Sie bei einer Sternstunde zu begrüßen, damit meine „Faszination Universum“ auf Sie überspringt, Ihr

Holger Everding

PS: Nach einer Sternstunde kann sich jede:r Teilnehmer:in ein wunderschönes Astro-Foto aussuchen.


Themen

  ↓ Bildershow: Faszination Universum

Die Faszination beim Blick nach „da oben“ hat mehrere Facetten.

  • Unvorstellbar: Astronomen plaudern über Millionen Lichtjahre wie wir über hundert Kilometer. Machen wir uns ein Bild von diesen Gewaltigkeiten!
  • Unglaublich: Man schätzt, dass es im ganzen Weltall so viele Sterne gibt wie bei uns Sandkörner in der Sahara. In diesem Maßstab wären die Sandkorn-Sterne aber kilometerweit voneinander entfernt! Unsere Erde wäre ein unsichtbarer Mini-Partikel, dieser wäre aber ganz besonders wunderschön.
  • Unfassbar: Reisen wir in die Vergangenheit: zurück ins Mittelalter, ins Altertum, in die Steinzeit, in Zeiten, als es noch keine Menschen, keine Tiere, keine Erde und keine Sonne gab. Zeitreisen gehen sehr einfach – einfach nur nach oben schauen!
  • Unbegreifbar: Die Raumzeit wird von Masse verbogen, was sich in Gravitation äußert. Zeit vergeht nahe der Lichtgeschwindigkeit langsamer. An einem Schwarzen Loch steht die Zeit still, darin aber nicht.
  • Unbekannte Welten: Sind wir die einzigen? Oder gibt es da draußen auch Wesen, die in unsere Richtung schauen? Sind ETs Realität, und wenn ja, wie sehen sie aus?

Hierzu sehen Sie passende Bilder, eines faszinierender als das andere.

→ Handout zum Vortrag „Faszination Universum“ (pdf)

  ↓ Bildershow: Wir reisen durchs Sonnensystem

Es wäre zwar anstrengend und teuer, aber prinzipiell wäre eine solche Reise mit den heutigen technischen Mitteln machbar. Immerhin haben unsere Raumsonden bereits das äußere Sonnensystem erreicht – warum nicht auch Menschen? Das größte aller Hindernisse ist die Reisezeit, denn die Entfernungen zu den anderen Planeten sind sehr weit.

Machen wir uns also auf den Weg zu den Planeten! Kommen Sie mit! Unsere riesige Rakete fliegt zunächst Richtung Venus und Merkur. Dann geht es weiter zum Mars, Jupiter und Saturn. Jeder der genannten Himmelskörper hat faszinierende Bilder zu bieten. Und dann sind da noch über 200 Monde, auf denen es sogar außerirdisches Leben geben könnte! Zum Schluss warten die gefährlichen Manöver des Wiedereintritts und der Landung auf uns.

Die Reise würde mehrere Jahre dauern, wir fassen sie in ca. 90 Minuten zusammen.

Dieser Vortrag eignet sich auch für Kinder, sie können die Astronauten sein.

→ Handout zum Vortrag „Reise durchs Sonnensystem“ (pdf)

  ↓ Bildershow: Wir reisen durchs Universum

Wir schreiben das Jahr 3026, die Menschheit hat unfassbare technische Lösungen entwickelt, und Sie sind eingeladen, mit milliardenfacher Überlichtgeschwindigkeit durchs Universum zu reisen...

...leider wird dies auch in 1000 und 10000 Jahren völliger Quatsch sein, denn nichts wird jemals schneller sein können als das Licht.

Egal – heute ist Träumen erlaubt! Verlassen wir also unser Sonnensystem und machen uns auf eine Reise zu unseren Nachbarsternen, durch unsere Milchstraße, zu wunderschönen Nebeln und Sternhaufen, vorbei an schwarzen Löchern, um die wir einen Bogen machen. Wir sehen, wie Sterne geboren werden, und wir sehen sie sterben.

Wir verlassen unsere Galaxie und fliegen in ein Nichts, gegen das die Entfernung zwischen uns und den Sternen ein Witz ist. Es geht vorbei an Millionen und Milliarden anderer Galaxien, bis ans Ende der Welt, dort wo Raum und Zeit und alles, auch unsere Gedanken und Träume, zu Ende sind.

→ Handout zum Vortrag „Reise durchs Universum“ (pdf)

  ↓ Bildershow: Gibt es außerirdisches Leben?

Wenn man sich die Anzahl der Sterne und Planeten allein in unserer Milchstraße vor Augen führt, wäre es sehr vermessen zu denken, dass nicht auch erdähnliche Planeten darunter seien. Aber tragen sie auch Leben? Vielleicht sogar eine Zivilisation? Positive Antworten könnten die Menschheit stark nach vorn bringen – man bedenke angesichts von Umweltzerstörung und Kriegen nur, welche Antworten uns eine überlegene Zivilisation geben könnte, die ähnliche Herausforderungen längst hinter sich gelassen hat. Andererseits: man hat bisher woanders NICHTS gefunden!

Nicht nur Science-Fiction-Autoren, sondern auch die seriöse Astronomie sucht nach außerirdischem Leben. In diesem Zusammenhang ist unser eigenes Beispiel wichtig: welches sind die Voraussetzungen, die hier auf der Erde zu unseren Lebensformen geführt haben? Können diese Voraussetzungen auch woanders der Fall sein?

Wie könnte außerirdisches Leben aussehen? Machen wir uns frei von der Vorstellung, dass ETs Arme, Beine, Augen, Mund usw. haben. Machen wir uns frei von der Vorstellung, dass es tierartige Wesen seien oder Pflanzen, und auch von der Vorstellung, dass es Bakterien oder Pilze seien!

Bei der Erstellung der Vortragsbilder musste die KI ganz schön nachdenken... Ergebnis sind unfassbare Bilder von blubbernden Quallen in giftigen Methanseen, lebendigen Wolken, von Steinen, die Steine fressen, und Wesen, die nicht aus Materie, sondern aus Strahlung bestehen. Reine Phantasie oder reale Möglichkeit – es bleibt spannend.

  ↓ Bildershow: Die schönsten Sonnenuntergänge

In der Show sehen Sie die schönsten Sonnenuntergänge der Welt. Sind wir in der Sunset-Hitparade vorn dabei? Nebenbei erfahren Sie interessante Fakten über unseren lebensspendenden Heimatstern: Woher nimmt die Sonne ihre Energie? Wie lange geht es noch gut, und was geschieht dann? Was hat das mit Albert Einstein zu tun? Es gibt unfassbar viele Sonnen da draußen – erwärmen sie irgendwo auch einen ebenso gemütlichen Planeten wie unseren – können sich dortige Bewohner ebenfalls über ein tägliches farbenfrohes Phänomen erfreuen?

  ↓ Bildershow: Sternbilder und Sterngeschichten

Wir betrachten den Sternenhimmel, seine Bilder und seine alten Mythen.

Wir entdecken: Kassiopeia, Andromeda, Perseus, Kepheus, den kleinen Bären, den Bärenhüter, Andromeda und Pegasus im Norden. Im Süden sind die Zwillinge, Orion und der Stier, die Plejaden, Sirius, Walfisch und der Schlangenträger. Je nach Jahreszeit das Frühlingsdreieck, Sommerdreieck oder Herbstviereck. Manche der Lichter sind Millionen mal größer als unsere Sonne, und andere stehen kurz vor der Explosion. Jeder Stern und jedes Sternbild bietet interessante Fakten und Geschichten. Schließlich widmen wir uns den Planeten: Venus, Mars, Jupiter und Saturn, mitsamt ihrer Monde.

Der Himmel steckt voller spannender Geschichten. Er erzählt uns von Königen und schönen Töchtern, von Helden und Ungeheuern, von grenzenloser Liebe und großen Gefahren. Lassen Sie sich verzaubern.

Der Vortrag ist eine gute Vor- oder Nachbereitung des Sternenspaziergangs.

→ Handout zum Vortrag „Sternbilder und Sterngeschichten“ (pdf)

  ↓ Bildershow: Unser Blauer Planet – eine Bestandsaufnahme

Schon aus mehreren Lichtjahren Entfernung ist in Teleskopaufnahmen die blaue Farbe dieses Planeten erkennbar, und das Spektrum zeigt große Mengen Wasser. Es gibt sich ständig verändernde Grün- und Weißfärbungen, und im Licht der dünnen Atmosphäre finden sich freier Sauerstoff und andere Biosignaturen. Trägt dieser blau-grün-beige-weiße Planet Leben?

JA! Viele Zufälle haben dafür gesorgt, dass unsere Erde heute nicht nur ein paar, sondern fast 10 Millionen verschiedene Lebensformen trägt. Ganz aktuell verschiebt eine dieser Arten die natürlichen Gegebenheiten. Wie stabil sind die Gleichgewichte? Wie steht es um die planetare Gemütlichkeit, wenn sie sich neu justieren?

Dieser Vortrag beleuchtet die aktuelle Artenvielfalt und das Artensterben, die klimatischen Verhältnisse und den anstehenden Wandel derselben, die natürlichen und die menschengemachten Belastungen von Boden, Atmosphäre und Wasser. Es geht hierbei auch um die Frage: wie können wir die gefährliche Zerstörung natürlicher Kreisläufe aufhalten? Hat es größere Herausforderungen für die Ökologie, zum Beispiel klimatische Veränderungen, im Lauf der Erdgeschichte nicht schon immer gegeben, sind sie nicht immer auch eine sinnvolle Herausforderung für die Weiterentwicklung des Lebens? Ist die Menschheit mit ihrem Erfindungsreichtum nicht schon mit „ganz anderen“ Problemen fertig geworden?

Die aktuellen Erkenntnisse werden zusammengefasst. Hierbei berühren wir auch ideologische Fragen, denn die öffentliche Diskussion kocht ja manchmal hoch. Bei aller Unterschiedlichkeit der Standpunkte sollte Einigkeit darin bestehen, dass man einmal über die eigene Lebensgrundlage nachdenken sollte, und hiermit ist an dieser Stelle nicht der Job oder die Familie gemeint.

→ Handout zum Vortrag „Unser Blauer Planet – eine Bestandsaufnahme“ (pdf)

  ↓ Sternenspaziergang

Wir gehen ein paar Schritte und lernen hierbei die wichtigsten Sternbilder kennen. Dies ist gar nicht so einfach, denn im Norden dreht sich der gesamte Himmel, und am Südhimmel zieht er, genau wie die Sonne, von Ost nach West. Leider sind die echten Sternbilder nicht mit Linien verbunden, sie tragen auch keine Namen, und es sind bei guten Bedingungen viel mehr Sterne zu sehen als auf Sternkarten...

Das macht den echten Blick nach oben zwar viel komplizierter, aber auch viel beeindruckender!

Gute Hilfsmittel sind Planetariums-Apps und drehbare Sternkarten. Mit einem Teleskop können wir einen Blick zum Mond und seinen Kratern werfen. Falls sie sichtbar sind, schauen wir auf die Planeten Venus, Mars, Jupiter und Saturn.

Wir sehen die Dinge „da oben“ keinesfalls so, wie sie gerade sind, sondern wie sie früher einmal waren, vor hunderten, tausenden, sogar vor Millionen Jahren. Wenn wir die Hand neben den Andromedanebel halten, blicken wir in einen Vergangenheits-Strudel, der von einer Milliardstel Sekunde bis zu 2,5 Millionen Jahre zurückreicht. Da stellt sich die Frage: was ist denn nun die Realität, in genau diesem Moment?

Die Sternwanderung ist auch für Kinder geeignet, oft haben sie sogar einen direkteren Draht zu den Wundern des Universums.

Tipp bei gutem Wetter: Bringen Sie eine Decke mit. Der Blick nach oben ist auf Dauer anstrengend, am besten erkunden Sie den Himmel sitzend oder liegend.

→ Handout zum Sternenspaziergang (pdf)

  ↓ Astro-Café (bzw. -Treff)

Bei Kaffee und Tee* beleuchten wir interessante Fragestellungen:

  • Wenn wir die Sonne auf die Größe einer Pampelmuse verkleinern, wie groß und wie weit entfernt sind in diesem Maßstab die Planeten, unter anderem auch unsere Erde, und wie stehen sie heute zueinander? Wir benötigen etwas Platz, um diese Frage zu klären.
  • Ist die Erde wirklich krumm? Stehen Neuseeländer wirklich 12000 Kilometer unter uns mit dem Kopf nach unten? Wie viel tiefer steht man in einigen Kilometern Entfernung? Schauen wir nach!
  • Wenn wir immer geradeaus nach Norden, Süden, Westen oder Osten weitergehen, wo kommen wir dann entlang, und was ist an diesen Orten die Gemeinsamkeit?
  • Wir basteln uns ein Raumschiff, mit dem wir ins Weltall fliegen können. Welche Bauteile sind notwendig und sinnvoll? Unser Bastelbogen ist ein KI-Bilderzeugungsprogramm.
  • Was ist das? Himmelsäquator, Ekliptik, Polarstern, Opposition, Sterne, Galaxien, schwarze Löcher,... wir klären Fachbegriffe der Astronomie

Wir haben auch Zeit für Diskussionen um ganz große Themen:

  • Kann es außerirdisches Leben geben? Wie kann es aussehen? Was sagt die Wissenschaft heute?
  • Der Blick nach draußen ist der Blick in die Vergangenheit: wie sah Deutschland aus, als das Licht sichtbarer Galaxien abgesendet wurde? Oder: Wie sehen dortige Wesen unsere Welt?
  • Evolution und Schöpfung – passt das zusammen?
  • Wie teuer ist die Raumfahrt – sollte man dieses Geld lieber anders einsetzen?

Die gewünschten Inhalte werden wir gemeinsam kurz klären.

* falls Teeküche vorhanden

Die nächsten Termine

Die nachstehenden Listen sind aktuell noch unter Vorbehalt:



Programmierungen

Die Liste wird fortlaufend erweitert.


Unser Sonnensystem von oben

Wie umkreisen unsere Planeten die Sonne, wie stehen sie heute, wie standen sie bei meiner Geburt, und wann wäre ein günstiger Zeitpunkt, um zum Mars zu aufzubrechen? Das animierte Sonnensystem beantwortet diese Fragen auf anschauliche Art.

https://meine-sternstunde.de/solarsystem.html

Wann ist der Sternenhimmel gut?

Die Tabelle zeigt, wann das Mondlicht nicht zu hell ist für eine erlebnisreiche Sternenwanderung und wann die nautische und die astronomische Dämmerung beginnt.

https://meine-sternstunde.de/mondphasen.html